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ca. 5 Minuten vor den genannten Zeiten auf die Terrasse unseres Kurzentrums.
Von dort begleitet Sie unser Meditations- und Yoga- Meister zu dem
Übungsraum bzw. -platz.
Yoga findet bei gutem Wetter um 07:15 im Freien statt (Agni Yoga);
zu den anderen Zeiten in unserem Ruheraum.
Meditation und Yoga sind traditionelle und spirituelle Übungen,
die wir frei von religiösen und dogmatischen Einflüssen
anbieten. Dennoch bitten wir Sie, an diesen Übungen mit dem
notwendigen Respekt teilzunehmen.
Unsere Meditationsübungen finden in der Regel auf der benachbarten
Tempelinsel statt, zu der wir Sie mit einem Boot übersetzen.
Die Tempelinsel ist ein Juwel der Ruhe und Inspiration, ideal für
Meditation und Kontemplation. Die Meditationsübungen finden
im Freien, umgeben von tropischer Vegetation statt. Bitte schützen
sie sich so gut es geht (Autan) gegen Moskitos. Insgesamt sind ca.
1,5 Stunden für die Meditationsübungen einzuplanen. Bitte
nehmen Sie ein Meditationskissen, das wir Ihnen zur Verfügung
stellen mit.
Als "Kleiderordnung" bitten wir Sie, die buddhistische
Tradition zu berücksichtigen. Man betritt den Tempel mit blossen
Füßen, Schultern und Beine sollten bedeckt sein. Somit
empfiehlt sich ein T-Shirt, eine Jogginghose und Sandalen, die Sie
leicht abstreifen können.
Eine kleine medizinische Ergänzung für alle "Ungläubigen",
die Yoga und Meditation als fernöstlichen Schnickschnack unreflektiert
belächeln:
Die Merk- und Konzentrationsfähigkeit des Menschen verschlechtern
sich während des Alterungsprozesses oft rapide schnell, insbesondere
dann, wenn jemand unter ständiger Stressbelastung steht. Denn
das Hormon der Nebennierenrinde, Cortison, das als Antwort auf Stress
immer wieder in die Blutbahn abgegeben wird und dort zu chronisch
erhöhten Spiegeln führt, wirkt auf das Gehirn wie Gift:
Es zerstört im Hippocampusbereich, dem zentralen Ort des Merkens,
des Kurzzeitgedächtnisses und der Konzentrationsfähigkeit,
die Gehirnzellen. Schwermetallablagerungen, Oxidationsprozesse,
erhöhter Blutzuckerspiegel und Methylisierungen tragen dazu
bei, die empfindlichen Neuronen zu zerstören.
Man dachte bis zu kurzem, zerstörte Hirnzellen können
sich nicht erneuern, aber nicht mehr widerlegbare Studien beweisen,
dass bei der Zellerneuerung Hormone wie Östrogene, Testosteron,
DHEA, Progesteron und Pregnenolon eine bedeutende Rolle spielen.
Ebenso bei der elektrischen Isolierung der Nervenbahnen und schließlich
bei der Informationsübertragung an den Synapsen.
Unter Meditation sinkt der Cortisonspiegel, der DHEA-Spiegel steigt
an, die Cholesterin- und Triglyzeridwerte sowie der Blutdruck sinken
auf normale Verhältnisse. Um Mitternacht weist DHEA seine höchste
Produktionsmenge an (die höchste Konzentration findet man im
Gehirn). DHEA stimuliert den GABA-Rezeptor und wirkt damit harmonisierend
und beruhigend auf die Seele.
Das so genannte Corpus callosum verbindet die beiden Hirnhemisphären
miteinander. Diese schwingen im Alterungsprozess immer mehr in verschiedenen
Frequenzen. Mit Hilfe von Entspannungstechniken bringt man beide
wieder auf die gleiche Frequenz, wodurch sich ein besserer Hirnstoffwechsel
entwickelt. Die Gehirnströme werden auf höhere Frequenzbereiche
angehoben, wodurch es an den Synapsen, d.h. an den Verbindungsstellen
der Nerven, zu Quantenströmen, welche die menschliche Zellfunktion
beeinflussen.
In den USA kennt man neuerdings zudem Neurobic-Übungen, die
das Gehirn trainieren, denn in umkehrter Zuordnung alter Volksweisheit:
zu einem ganzheitlich gesunden Körper, gehört ein trainiertes
Gehirn. Also auch hier gilt: üben!
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